Acrylbilder und Plastiken aus Zeitungspapier - English

Grundthema in Xenia Marita Riebes künstlerischen Arbeiten ist der Mensch
in seinem sozialen Umfeld. Ausgehend vom Ursprung des Menschen über die
soziale Entwicklung bis hin zum Leben in der heutigen technisierten Welt
reicht der Spannungsbogen der in ihren Bildern dargestellten Themen. Der
Zyklus „Afrikanische
Höhlenmalerei und moderne Technik“ ist Ausdruck dieser Thematik. Insbesondere
humanethische Aspekte bei der Diskussion über die Grenzen des technisch
Machbaren wie im Bereich Gentechnik und vor allem reproduktives Klonen sind
ein Schwerpunkt ebenso wie die Folgen der Globalisierung, dargestellt in
der Reihe „Weiße Fremde“ -
hier die in sozialer Kälte erstarrten Migranten, dort das Zusammenwachsen
der Menschen als Garant für eine bessere Zukunft.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Figuren aus Zeitungspapier. So
wird das Thema "Globalisierung" und im "Global
Citizen Project"künstlerisch umgesetzt - 200 Figuren aus Originalzeitungen
aller Länder der Erde. Der globale Klimawandel – künstlerische Aufarbeitung wissenschaftlicher
Resultate - ist Thema eines weiteren Projekts: The
Global Warming ART Project.
Die "Epigonier" -
Nachfahren unserer Menschen, Bewohner, des Planeten Epigonia
- sind Skulpturen aus unbedrucktem Zeitungspapier. Lebensgroße Plastiken aus
Papier wurden zum ersten mal im Oktober 2008 ausgestellt im Rahmen der Aufführung
von Zilverstad
Global Network - eine Rauminstallation (2009) die
nochmals das Thema Globalisierung künstlerisch umsetzt.
Seit Juli 2010 ist Xenia Marita Riebe Mitherausgeberin des Magazins für Kunst und Literatur - DER OBSIDIAN